besser Kurve kratzen!

I

Gleichzeitig katapultieren sich die Fahrer aus dem Starthaus auf die 250 m lange Slalom-Strecke. Kopf an Kopf tauchen sie ein in den engen "Stangenwald". Fast gleichzeitig prallen sie mit voller Wucht auf die erste Kippstange und schleudern sie beiseite. Höchste Konzentration und die absolute Beherrschung des Sportgerätes sind bei der mit dem Skirennsport eng verwandten Disziplin gefragt.

Auf einem abschüssigen Kurs (bis max. 12%) muss ein neu entwickeltes Kippstangen-System, das einen identischen Bewegungsablauf wie den des alpinen Rennsports erlaubt, umfahren werden.

Für die Zuschauer ist der Parallel-Slalom doppelt interessant: Zum einen sind sie hautnah am Geschehen, die Strecken können vom Start bis ins Ziel eingesehen werden, zum anderen können die Fahrer im direkten Vergleich bestaunt werden.
Kamen die Fahrer bis vor wenigen Jahren fast ausschließlich aus dem reinen Skate-Bereich, so nutzen heute viele alpine Skivereine diese Disziplin für ein gezieltes Sommertraining auf Skates. Von der Kante auf die Rolle sozusagen.
Die Anfänge dieser Skate-Disziplin reichen in Bitz schon mehrere Jahre zurück. Hier fand 1996 der erste Skate-Slalom in süddeutschen Gefilden statt. Seitdem haben die "Hochälbler" kontinuierlich an der Entwicklung mitgewirkt. 2001 wurden erstmals die offiziellen Deutschen Meisterschaften im Skate-Parallel-Slalom in Bitz und der debitel-Cup ausgetragen.

 

 

www.ihcbitz.de / Seite aktualisiert November 2006