Zollern-Alb-Kurier vom 16.06.2003

Nimburger Krokodile beißen 

Die Nimburg Crocodiles haben den zweiten Inline-Hockey-Cup des IHC Bitz gewonnen. Im Finale feierte das Team einen 6:5- Erfolg über die junge Mannschaft des EV Landsberg.

BALINGEN .Tore satt, jede Menge Bandenchecks, packende Dribblings: Was auf den ersten Blick wie Eishockey aussieht, war am Samstag  in Wirklichkeit Hockey auf Inline-Skates. "Die hohe Qualität der Spiele erklärt sich dadurch, dass fast ausschließlich aktive Eishockey-Spieler mit von der Partie sind", erläutert  Markus Reichenberger, Funktionär  des IHC Bitz. Der Verein richtete am Wochenende seinen zweiten Inline-Hockey-Cup in der - natürlich eisfreien – Kunsteishalle in BaIingen  aus.

Zahlreiche Zuschauer waren Augenzeuge, wie sich die acht beteiligten Mannschaften spannende
DueIle um den Sieg lieferten.  Aufgeteilt in zwei Vierer-Felder kämpften die Teams zunächst in
Gruppenspielen um die Teilnahme an der Endrunde. Ausgerechnet der gastgebende IHC Bitz kassierte die höchste Vorrunden-Niederlage: Mit 0:9 verloren die Hochälbler gegen die Hot Dogs Bräunlingen. Besser schlug sich mit den Schwabenpfeilen BaIingen der zweite Lokalmatador. Nach einer Niederlage, einem Sieg und einem Unentschieden kämpften sich die Kreisstädter ins Spiel um Platz fünf. Und auch dieses DueIl wurde mit 5:2 deutlich gegen die Red Lions aus Immendingen gewonnen.
 

In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Finale setzte sich Nimburg gegen die Nachwuchsmann-
schaft des EV Landsberg mit 6:5 durch. Den dritten Platz sicherten sich die Hot Dogs Bräunlingen, die das "kleine Finale" gegen die Badgers aus Spaichingen mit 2:1
für sich entschieden. Balingen wurde nach dem 5:2 gegen Immendingen Fünfter, Bitz blieb immerhin Rang sieben: Die entscheidende Platzierungsbegegnung gegen Dynamics Ravensburg endete mit einem 1:0 Erfolg des IHC.

In vager Planung ist bereits der dritte Inline-Hockey-Cup. "Eventuell mit noch mehr Traditionsmannschaften und aktuellen Bundesligateams", so die Verantwortlichen des IHC, denen ein klangvolles Teilnehmerfeld vorschwebt. Entsprechende Kontakte wurden bereits geknüpft, jetzt ist man nur noch auf die Mithilfe von Sponsoren angewiesen. Ein größeres Turnier erfordert einfach einen größeren finanziellen Background - der mit den bereits laufenden Vorbereitungen geschaffen werden soll.