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Michael
Kienzle gewinnt den ersten Halb-Marathon 30-Jähriger
lässt Fahrerfeld in Bitz weit hinter sich / Höchstgeschwindigkeit von 60
Kilometern pro Stunde erreicht INLINE-SKATING (hai).
Knapp 200 lnliner nutzten gestern
die Chance- sie fuhren beim ersten
Bitzer Halbmarathon mit.
Nach 31:10 Minuten überquerte
Michael Kienzle als erster die Ziellinie.
Dann war erst Mal kein weiterer Fahrer
in Sicht. Sein stärkster
Konkurrent beim Bitzer Rennen war der Franzose Eric Weinbrenner
(EM-Dritter). Er lief dann
auch als Zweiter in 32:47 Minuten ins Ziel.
Platz drei belegte Jerome Lambert.
Bei den Damen siegte Kathrin Mayer (Salomon National Team) in 35:20
Minuten. Ihr folgte Karine Schirrer auf Platz zwei und Jeannine Hendrich
auf dem dritten Rang. Doch
nicht nur sie gaben alles. Auch
der kleine Eric, nämlich Eric Rall aus Bitz, der als Fünfjähriger der Jüngste
war, holte sich am Ende stolz seine Medaille ab.
Als ältester Teilnehmer stellte sich der 61-jährige Göllsdorfer
Ludwig Mäder der Herausforderung. Außerdem
freute sich Andreas Thiel. Er
brauchte für die Strecke 43.35 Minuten und war somit Erster der
Teilnehmer vom IHC Bitz. Der letzte
Läufer überquerte schließlich nach einer Stunde 17 Minuten die
Ziellinie. Der Start in Bitz verlief ohne Komplikationen. Doch bereits nach einer Runde gab es am ersten Hang kleinere Stürze. Mehr als Schürfwunden gab es aber nicht zu beklagen. »Der Führungswagen hat genug PS, ihr braucht erst gar nicht zu versuchen, ihn zu überholen«, so Markus Reichenberger, Vorsitzender des IHC Bitz, im Vorfeld. Damit behielt er nicht ganz recht. Während der Wagen umsichtig in die erste Kurve ging, machten sich die Extrem-Skater das Gefälle zu nutzen, ließen alle Vorsicht außer Acht, und hatten kurzfristig die Oberhand. Die Organisatoren maßen teilweise eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometern. Der Schnitt lag aber bei 42. Die Starter waren aus ganz Deutschland angereist, um am Halbmarathon teilzunehmen. Und das nicht ohne Grund: »Es kommt selten vor, dass Inliner solch eine Strecke auf der Landstraße zurücklegen können. Meist sind es lediglich Rundkurse«, erklärte Reichenberger. Das IHC-Oberhaupt ist denn auch zufrieden mit der Veranstaltung. Im kommenden Jahr hat er gleich den nächsten Marathon ins Auge gefasst. Dann aber über 42 Kilometer. |